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By Thomas Biedermann, Ernst Plaum

Theoretische Erklärungskonzepte der Aggressivität von Jugendlichen reichen von biologisch-physiologischen Ansätzen bis hin zu psychologischen und soziologischen Modellvorstellungen. Die meisten empirischen Arbeiten bedienen sich eines einseitigen monomethodalen Vorgehens. Daten werden in shape von mündlichen und schriftlichen Befragungen erhoben. Doch sind diese Interviewverfahren - gerade in bezug auf Aggression und Gewalt - sehr anfällig für Verfälschungstendenzen. Thomas Biedermann und Ernst Plaum geben zunächst einen Überblick über die deutschsprachige Fachliteratur. Sie zeigen gesellschaftliche Hintergründe auf und stellen darüber hinaus die Frage nach der Erkennbarkeit aggressiver Tendenzen bei Gruppen und Individuen. Ziel des Buches ist es, die Anwendungsmöglichkeiten einer nicht alltäglichen, praktisch-psychologischen Strategie der Informationsgewinnung vorzustellen. Diese aber kann nur mit einem methodenpluralistischen Vorgehen erfolgversprechend sein.

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116; Willems, 36 Bedingungsfaktoren und Voraussetzungen 1993, S. 99; Zirk, 1994), junge Erwachsene (über 25 Jahre), die derartige Gewalttaten ausführen, fmden sich in den Erhebungen relativ selten. B. Breyvogel, 1993a, S. 16; Willems, 1993, S. 99; hierzu ausführlich Zirk, 1994) und 20 Prozent der Betroffenen können als "Mehrfachtäter" (Kersten, 1994, S. 192) bezeichnet werden. Fremdenfeindliche und/oder politisch rechtsmotivierte Gewaltagitation rekrutiere sich zwar "aus allen sozialen Schichten und Berufsgruppen" (Breyvogel, 1993a, S.

Hierzu etwa auch Böhm, 1998; Gaschke, 1998; Hurrelmann, 1993, S. 43; Ramelsberger, 1998; Wehner, 1998): Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg waren im Jahr 1992 "eindeutig die Länder mit der höchsten rechtsextremistischen Gewaltquote" (Beckmann, 1993, S. 14) und obwohl nur "ein Fünftel der Bundesbürger" in den neuen Bundesländern beheimatet ist, werden dort "fast die Hälfte aller rechtsradikal motivierten Straftaten in Deutschland ... verübt" (Ramelsberger, 1998, S. 3). Überdies scheinen im Osten mittlerweile florierende Skinheadkulturen etabliert zu sein, die "Vietnamesen klatschen" (Wehner, 1998, S.

Eine wie auch immer geartete Medienwirkung lassen nach Scholz & Joseph (1993, S. 165) im übrigen auch die seitens von Wirtschaftsunternehmen verschiedenster Branchen in die Ausstrahlung ihrer Fernsehwerbespots investierten Finanzmittel in Milliardenhöhe vermuten (allein im Jahr 1992 belief sich der Gesamtbruttoumsatz des Werbefernsehens auf ungefähr sechs Milliarden Mark; vgl. ). Vorliegenden Schätzungen und Statistiken zufolge werden im bundesdeutschen Sprachraum täglich etwa fünf Millionen Kinder von ihren Eltern "vor der Mattscheibe geparkt" (Jost, 1995); Sechs- bis Dreizehnjährige verbringen bereits im Tagesdurchschnitt "fast drei Stunden vor dem Bildschirm" (Jost, 1995; siehe dgl.

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