Unsere Ziele

Einkaufen in Schäftlarn
Wir sind nach wie vor für die Ansiedlung eines Einkaufmarkts in Hohenschäftlarn. Dadurch wird ein zentraler Einkaufsbereich geschaffen, es können auch Großeinkäufe in Hohenschäftlarn erledigt werden und die Kaufkraft unserer Mitbürger und Mitbürgerinnen verbleibt in der Gemeinde. Die bereits bestehenden Geschäfte profitieren von der potentiellen Kundschaft.

Bauen und Planen
Ein kleines Gewerbegebiet und Bauland für Einheimische sollen die weitere Entwicklung der Gemeinde ermöglichen. Wir befürworten eine moderate Verdichtung der bereits bebaubaren Flächen und Orientierung an den Vorgaben des Flächennutzungsplans aus dem Jahr 2002. Bebauungspläne und eine überarbeitete Örtliche Bauvorschrift sollen Grundlage von Entscheidungen bei Bauanträgen sein.
Der Breitbandausbau ist ein Muss, um vorhandenes Gewerbe und die Ansiedlung von neuen Gewerbebetrieben zu unterstützen.
Als Baumassnahmen in den nächsten Jahren stehen an die Sanierung der Turnhalle an der Grundschule und der Neubau eines Feuerwehrhauses in Hohenschäftlarn. Ein weiteres Ziel ist auch der Neubau eines gemeindlichen Bauhofs und eines Wertstoffhofs als Service-Einrichtung für alle Bürgerinnen und Bürger.

Straßenverkehr und Straßenbau
Priorität hat die Verkehrsberuhigung und Geschwindigkeitsbeschränkung an neuralgischen Punkten und vermehrter Einsatz von Geschwindigkeitsmessgeräten, wie z. B. B11, Starnberger Straße, Neufahrner Straße, die Sanierung der B11 mit Bau eines Gehsteigs in Hohenschäftlarn, der Ausbau des Eichendorffwegs als Kindergarten-Zufahrt mit Gehsteig und der  Ausbau der Bahnhofstraße mit dem Bürger-/Marktplatz.
Eine Aufgabe, die uns die nächsten Jahre begleiten und noch für viele Diskussionen in der Gemeinde sorgen wird ist die dringend notwendige Umfahrung für die Staatsstraße in Hohenschäftlarn.

Energiewende—eine Querschnittsaufgabe
Die Energiewende ist eine Querschnittsaufgabe, die bei allen Baumassnahmen und Planungen berücksichtigt werden muss. Dazu zählen die Ausführung aller neuen Baumaßnahmen mindestens nach den aktuell geltenden Standards, wie z. B. unsere im September 2014 in Betrieb genommene Kinderkrippe, die nach KfW 40 gebaut wurde.
Dazu zählen auch die Unterstützung von Energiesparmaßnahmen, Energieberatung und der sinnvolle Einsatz von Erneuerbarer Energie nach der „Begabung der Regionen“, wie z.B. die Nutzung und Optimierung der vorhandenen Wasserkraftwerke  und der Zubau von Solar- und Photovoltaikanlagen zur größtmöglichen Eigennutzung. Bei Neubauprojekten sollten auch Nahwärmenetze eingeplant werden. Wegen der nicht vorhandenen Speichermöglichkeit von Wind- und Sonnenstrom sollte der Zubau begrenzt und die Forschung in die Speicherung  verstärkt werden.

Wir sind gegen den Bau von Windkraftanlagen im Schwachwindgebiet Südbayern, weil wir überzeugt sind, dass diese die Landschaft, Natur und den Wald zerstören und Vögel und Fledermäuse töten und keinen Beitrag zur Energiewende leisten. Die Abstände zur Wohnbebauung müssen mindestens 10 x die Höhe der Anlagen betragen – in Bayern seit 21.11.2014 vorschrift. Wir kämpfen zusammen mit mehreren Bürgerinitiativen gegen die Windkraftplanung der Gemeinde Berg. Wenn Sie sich über Windkraft informieren wollen, schauen Sie auf die Seiten von Gegenwind-Starnberg, BI Schutz Wadlhauser Gräben und Vernunftkraft.